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Tier un pflanzenwelt

Medes Inseln sind eines der wichtigsten marinen Tier und Pflanzenreservate des westlichen Mittelmeers dar.

Eine stark konditionierte Vegetation
Das Mittelmeerklima zeichnet sich durch lange Trockenperioden aus, die oft mit außergewöhnlich heißen Sommern einhergehen. Hinzu kommt, dass der Boden nur wenig Wasser aufzunehmen vermag, und wenn es regnet, zerrinnt das kostbare nasse Gut oft und verliert sich in zahlreichen Bodenspalten und Ritzen. Aus diesem Grund verfügen bestimmte Pflanzenarten, darunter etwa der Feigenkaktus oder die gelbe Hauhechel, über einen beträchtlichen Wasservorrat, dank dem sie sich selbst auf den trockensten Böden halten können. Die in der Gegend vorherrschenden Nord und Südwestwinde nehmen aus dem Meer salzhaltige Wassertröpfchen auf und lagern diese auf den Inseln ab. Hier wachsen dann die Salzmelde, die den Salzüberschuss über ihre Blätter absondert, aber auch die Seerübe und der Meerfenchel, beides Pflanzen, die sich ebenfalls an die salzhaltige Atmosphäre gewöhnt habenAndererseits wurde die ursprüngliche Pflanzenwelt der Inseln vom Menschen durch die Einführung exotischer Arten künstlich erweitert, und so wachsen hier heute auch der chinesische Götterbaum und die Agave.
Nachdem der Boden außerdem durch den von den Weißkopfmöwen mit ihren Exkrementen beigebrachten Dünger stark aufgebessert wird, gedeihen auch einige sonst eher an Wegen oder auf Ödland wachsende Arten wie etwa die Malven, die hier eine außerordentliche Verbreitung gefunden haben.
Eine wenig differenzierte Tierwelt?
Weißkopfmöwe ist ohne Zweifel der häufigste Vogel der Inseln; die hier bestehende Kolonie ist eine der stärksten im ganzen Mittelmeerraum. Die Vorherrschaft dieser Art kann die Präsenz anderer, nicht weniger interessanter Vögel bisweilen vertuschen. Zu verweisen ist diesbezüglich jedoch auf eine Kolonie von verschiedenen Reihern (Kuhreiher, Seidenreiher und Nachtreiher), die zahlenmäßig die zweitstärkste in ganz Katalonien ist. Auf den Klippen unmittelbar am Wasser hat sich darüber hinaus auch eine Population von Krähenscharben herausgebildet. Weitere, auf den Inseln beobachtete Arten sind unter anderem der Wanderfalke, der Fahlsegler, der Alpensegler und die Blaumerle.
Die wirklichen Bewohner der Inseln aber sind die Insekten, die hier durch die verschiedensten Arten, insbesondere aber durch die Malvenwanzen vertreten sind.
Geologisch bilden die Medes-Inseln eine Einheit mit dem Montgrí-Massiv

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